Der Weg entsteht beim Gehen – Boris Linnhoff erzählt seine Lebensgeschichte

Shownotes

In dieser Folge nimmt uns Boris Linnhoff mit auf eine persönliche Reise durch sein Leben. Offen und ehrlich spricht er über prägende Erfahrungen, schwierige Entscheidungen und die Momente, die ihn verändert haben. Es geht um Mut, um das Aushalten von Unsicherheiten und darum, den eigenen Weg zu gehen – auch wenn dieser nicht immer geradlinig verläuft. Eine Geschichte, die zeigt, dass Entwicklung Zeit braucht und dass jeder Schritt zählt.

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00:00:00:

00:00:01: Jeder Mensch ist auf seiner eigenen Reise und hat seine eigene

00:00:05: Lebensgeschichte.

00:00:06: Hier im St.

00:00:07: Josephshaushärten erleben wir täglich viele dieser Reisen – ganz unterschiedlich, aber doch miteinander verbunden!

00:00:15: Menschen kommen zusammen zu leben, zu arbeiten, zu begleiten und zu wachsen.

00:00:21: Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, seine Herausforderungen, seine Wandlungen, seine Momente des Zweifels und des Mutes.

00:00:29: Wir begegnen Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten, Träumen und Erfahrung.

00:00:35: Auch wenn wir alle unseren eigenen Lebensweg gehen, kreuzen sich unsere Pfade doch immer wieder!

00:00:42: In diesen Begegnungen entsteht etwas Besonderes.

00:00:45: Denn jede einzelne Lebensgeschichte ist ein Kapitel im großen Buch unseres Hauses.

00:00:51: Gemeinsam zeigen sie was Gemeinschaft in Vielfalt bedeutet.

00:00:55: Mein Name ist Florian Berndt und gemeinsam erzählen mir St.

00:00:59: Josephs Haus.

00:01:09: Hallo zu unserem Podcast Lebensgeschichten im St.

00:01:12: Julius Haus, heute bin ich im Sankt Fridolin mit Herrn Boris Linnhoff.

00:01:18: Herr Linnhof!

00:01:19: Wer sind Sie?

00:01:20: Wo kommen sie her?

00:01:21: Ja, ich bin gebürtig tatsächlich hier aus Lorach nicht unbedingt aufgewachsen hier aber seit meinem fünften Lebensjahr dann wieder hier verankert hier zur Schule gegangen meine Ausbildung später als Krankenpfleger gemacht und an dem Pflegeheim gelandet.

00:01:38: Ich wohne jetzt allerdings in Efrin-Kirchen, weil mich hat sie wieder aufs letztliche herausgezogen.

00:01:42: Was hat Sie geprägt in

00:01:43: Ihren jungen Jahren?

00:01:44: Ja ich habe mein Leben gelebt glaube ich, war eigentlich mehr so der mal hier und mal dort.

00:01:52: die Schule habe ich leider dann auch abgebrochen Und bin deswegen, weil ich einfach nicht wusste was mit meinem Leben anfangen sollte zum Zivildienst gekommen.

00:02:02: und dieser Zivildiens der hat mich soweit geprägte dass ich endlich wusste das ich immer eine Laufbahn machen möchte Nämlich die Pflege, Lernung.

00:02:09: Das war so der Startpunkt.

00:02:10: So das hat sie dann dazu bewegt, die einen derzeitigen Beruf auszulöchten?

00:02:15: Was ist denn im Moment ihre Rolle hier in St.

00:02:17: Friedolin?

00:02:18: Ich bin hier... also meine Hauptrolle hier in Friedolin ist der Wohnreisleiter von dem Wohnbereich Neumert.

00:02:24: Ich bin nebenbei noch Hygienebeauftragter, stellvertretende Pflegedienstleitung und mache jetzt gerade noch die Weiterbildung zum Praxisanleitern.

00:02:32: Waren Sie sofort überzeugt von diesem Beruf oder hat es eine Weile gedauert, bis sie sich diese Entscheidung durchgehoben haben?

00:02:39: Also tatsächlich nach der Ausbildung zum Krankenpfleger.

00:02:41: Das war noch in der Zeit vor zwanzig Jahren, als es genug Pflegepersonal gab wurde keiner von meinem Kurs übernommen und dieses Pflegeheim das... Hat damals noch nicht zum Sanctiuses Haus gehört, war eher so eine Notlösung.

00:02:54: Also ich wollte hier ein halbes Jahr herbleiben und mich dann eigentlich in der Ambulanz, in den Notfallambulanz bewerben.

00:03:00: wieder oder in die Schweiz gehen wir eigentlich jederzeit.

00:03:03: Und nach diesem halben Jahr ja arbeiten.

00:03:06: er hat mir das allerdings so gut gefallen dass ich jetzt zwanzig Jahre hier bin.

00:03:11: Hat sich jemanden diesen Prozess unterstützt?

00:03:14: Wer sind ihre Vorbilder?

00:03:15: Also ganz klar meine damalige Stationsleitung Die Frau Frank Und jetzt ist sie, glaube ich auch noch Praxisanleiterin und unterrichtet in der Schule.

00:03:24: In der Thedes Ascheer-Schule.

00:03:25: Das war immer so mein Leitbild.

00:03:27: Also Sie hat mir sehr viel beigebracht Auch was das Leben betrifft und nicht nur die

00:03:32: Arbeit.

00:03:33: Oh ja!

00:03:33: Kann man sagen es war eine Mentorin.

00:03:35: Wie war's als sie das erste Mal hierher kam?

00:03:39: Die haben sich

00:03:39: gefühlt

00:03:40: War es ein einfacher Übergang?

00:03:41: Im Krankenhaus ins Pflegeheim Schwerer Übergang gewesen, das war eine ganze andere Art zu arbeiten.

00:03:48: Also damals zumindestens Aber ich habe hier viel mehr durch diese Arbeit gewonnen also emotional und persönlich.

00:03:57: Im Krankenhaus war es tatsächlich mehr so wie die Fließbandarbeit und das Abfertigen.

00:04:00: Man hat alle zwei Wochen oder jede Woche oder auch alle paar Tage neue Kunden.

00:04:04: Das ist hier nicht.

00:04:05: man kann sich auf die Menschen schön einlassen Und man gewinnt unheimlich viel zurück.

00:04:09: Welchen Menschen sind sie auf diesem Weg begegnet?

00:04:12: Gab es Hürden zu überwinden?

00:04:14: Ich bin meiner Frau hier begegnet.

00:04:16: Das war damals dann meine stellvertretende Wohnreisleitung, war sie da nicht mehr lange und wurde dann deswegen versetzt.

00:04:23: Wir haben uns aber dadurch gefunden und gehybratet und sind jetzt dann auch glücklich schon einige Jahre zusammen.

00:04:28: Was haben Sie wegen dieser Zeit gelernt?

00:04:31: Wie sind Sie durch Ihre Erfahrung persönlich

00:04:33: gewachsen?

00:04:33: Wie gelernt?

00:04:34: Also es ist ja ein Drittel meines Lebens schon oder ist die Hälfte meines Lebens sehr unheimlich viele Sachen!

00:04:40: Was war Ihr größter Erfolg?

00:05:12: hat sich der Weg

00:05:13: dorthin gelohnt?

00:05:14: Ja, also natürlich die Weiterbildung als Wohnrechtsleitung.

00:05:17: Da bin ich dann schon stolz auf die habe ich auch glaube ich ganz gut abgeschlossen oder sehr gut.

00:05:21: jetzt die nächste Herausforderung der Praxisanleiter.

00:05:24: Was haben Sie für sich persönlich auf dieser Reise mitgenommen?

00:05:28: Änderungen und sich selbst bemerkt?

00:05:29: Bin groß geworden, erwachsen geworden Also von dem Schlendrianen in meiner Jugend hin zu einem normalen erwachsene Mensch Mit Familie und Kindern einen drum und dran Der sein Leben durch den Beruf glaube ich auf die Reihe gekriegt wird.

00:05:43: Was denken Sie im Rückblick über Ihre Reise?

00:05:46: Gibt es etwas, das besonders wertvoll für Sie ist, dass sie noch mit uns teilen wollen?

00:05:50: Kommunikation.

00:05:52: Ich finde, im Arbeitsalltag ist immer ganz wichtig zu kommunizieren miteinander zu reden Probleme direkt anzusprechen nicht auf die lange Bank schieben Im Team zusammenzuarbeiten.

00:06:03: Das macht's aus und macht die ganze Sache

00:06:06: auch Spaß!

00:06:07: Herr Lindhoff, das war's von meiner Seite.

00:06:09: ich bedanke mich für das Gespräch.

00:06:13: Jede Geschichte, die wir hören verändert etwas in uns.

00:06:17: Sie erinnert uns daran wie vielfältig das Leben ist und wie sehr wir alle miteinander

00:06:22: verbunden sind.

00:06:23: Wir begegnen täglich Menschen, die uns zeigen dass Mut oft leise ist Und dass das Leben viele Gesichter hat!

00:06:31: Wir hoffen, dass ihr auch beim nächsten Mal wieder dabei seid Auf unserer Reise durch die Lebensgeschichten im St.

00:06:38: Josephshaus.

00:06:40: Danke fürs Zuhören.

00:06:41: Bleibt neugierig Bleibt aufmerksam für den Menschen.

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