Wenn aus Chancen Zukunft wird - Anika Grigolo erzählt ihre Lebensgeschichte

Shownotes

In dieser Folge erzählt Anika Grigolo von ihrem Weg vom Erwachsenwerden bis zu ihrer beruflichen Entwicklung in der Pflege. Sie spricht über die Suche nach Orientierung, prägende Begegnungen und die Menschen, die sie begleitet und gefördert haben. Offen berichtet sie, wie sie durch klare Erwartungen und Unterstützung beinahe „zum Erfolg gezwungen“ wurde und warum persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo andere mehr in einen sehen, als man selbst glaubt.

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00:00:00:

00:00:01: Jeder Mensch ist auf seiner eigenen Reise und hat seine eigene

00:00:05: Lebensgeschichte.

00:00:06: Hier im St.

00:00:07: Josephshaushärten erleben wir täglich viele dieser Reisen – ganz unterschiedlich, aber doch miteinander verbunden!

00:00:15: Menschen kommen zusammen zu leben, zu arbeiten, zu begleiten und zu wachsen.

00:00:21: Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, seine Herausforderungen, seine Wandelung, seine Momente des Zweifels.

00:00:29: Wir begegnen Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten, Träumen und Erfahrungen.

00:00:35: Auch wenn wir alle unseren eigenen Lebensweg gehen, kreuzen sich unsere Pfade doch immer wieder.

00:00:42: In diesen Begegnungen entsteht etwas Besonderes Denn jede einzelne Lebensgeschichte ist ein Kapitel im großen Buch unseres Hauses.

00:00:51: Gemeinsam zeigen sie was Gemeinschaft in Vielfalt bedeutet.

00:00:55: Mein Name ist Florian Berndt und gemeinsam erzählen Sankt Josef's Haus Lebensgeschichte.

00:01:09: Willkommen zu einer neuen Folge von unserem Lebensgeschichten-Podcast im Sankte Josef'S Haus!

00:01:14: Ich habe heute hier Annika Grigolo mit mir, Frau Grigoro.

00:01:18: Was sind Sie?

00:01:19: Wo kommen sie her?

00:01:20: Hallo, ich bin die Annika Grigolo.

00:01:22: Ich komme ursprünglich aus Merck.

00:01:24: Das ist ein kleines Dorf von Weinamrhein.

00:01:26: Mono aber zwischenzeitlich in den Ehringkirchen.

00:01:29: Zehnt uns über Ihre Herkunft?

00:01:31: Was hat sie geprägt?

00:01:32: Meine Herkünfte sind Deutsche und mein Vater ist Italiener.

00:01:35: Deswegen habe ich einen italienischen Nachnamen.

00:01:37: Kann allerdings kein Italienisch.

00:01:39: Ich hatte noch nie etwas mit Italien zu tun gehabt.

00:01:41: Ich war bis jetzt auch nur einmal in Italien.

00:01:43: Was hat Sie dazu bewegt, Ihren derzeitigen Beruf auszuüben?

00:01:46: Eigentlich ganz lustig!

00:01:47: Ich wollte nie in die Altenpflege rein.

00:01:49: aber auch damals mit fünfzehn keine Schule mehr weitermachen.

00:01:52: Deswegen wurde ich gezwungen, ein bisschen von meinen Eltern FSJ zu machen in Pflegeheim und dann hab ich mich dafür entschieden, die Ausbildung zu starten.

00:02:00: FSJ war nicht im Josshaus, aber die Ausbildung habe ich dann auch in Efringkirchen

00:02:04: absolviert.

00:02:04: Was hat sie dazu bewegt sich im St.-Joss-Haus zu bewerben?

00:02:07: Ich war damals sechzehn, mich hat das nicht groß interessiert wo ich arbeite Hauptsache, hatte einen Ausbildungsplatz.

00:02:13: Waren Sie sofort überzeugt oder hat es eine Weile gedauert bis er sich durchruhigen

00:02:18: konnte?

00:02:19: Nein, ich war sofort überzeugt, dass ich diese Ausbildung auch in Ehefrinkirchen arbeiten möchte.

00:02:23: Hat sie jemanden in diesem Prozess unterstützt?

00:02:26: Wer sind ihre Vorbilder?

00:02:27: Ja, ich hatte damals eine frische Fachkraft die auch frisch ausgelernet war und die hat wirklich in den ersten drei Jahren mir sehr viel geholfen.

00:02:34: Wie war es als Sie das erste Mal ins San Dioses Haus kamen?

00:02:38: War es ein einfacher Übergang?

00:02:39: Also hier im Josefhaus war ich zum ersten Mal, als ich dann in der Schule war.

00:02:43: Hier drüben in der Therese Schirraschule.

00:02:44: Es war sehr viel und sehr groß auch der erste Rundgang.

00:02:48: Man wusste nie genau wo man hin muss weil es einfach sehr groß ist.

00:02:52: Welchen Menschen sind Sie auf diesem Weg

00:02:54: begegnet?

00:02:55: Es gab sehr viele Menschen, sehr viele Mitarbeiter bzw.

00:02:58: Arbeitskollegen die jetzt noch da sind aber die auch nicht mehr da

00:03:01: sind.

00:03:01: Was haben sie während dieser Zeit gelernt?

00:03:03: Wie sind Sie durch Ihre Erfahrungen gewachsen?

00:03:06: Ich habe gelernt, dass jede Hürde auch irgendwann vorbei ist.

00:03:09: Was war die größte Herausforderung und wie haben sie diese gemeistert?

00:03:13: Tatsächlich der Weg bis ich jetzt Pflegerdienstleitung bin einfach dieses Hocharbeiten sage ich mal so.

00:03:19: Und was war Ihr größter Erfolg und hat sich der Weg dorthin gelohnt?

00:03:24: Also mein Erfolg ist, dass ich jetzt die Pflegedienstleitung von Efren Kirchen bin.

00:03:28: Und ja es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

00:03:36: Ja tatsächlich habe ich aber gelernt das auch arbeiten Spaß machen kann und dass man auch gerne mal ein Privatleben zurücksteckt um weiter auf der Arbeit zu kommen.

00:03:45: Was denken Sie im Rückblick über Ihre Reise?

00:03:48: Gibt es etwas der Besond, was wertvoll für sie ist?

00:03:51: Ja das Zusammenarbeiten in Josauce.

00:03:53: Also dass man nicht nur einen ehrigen Kirchen in dem Betrieb also in dem Haus bleibt wo man halt auch arbeitet sondern auch man kontaktiert knüpft zu anderen.

00:04:02: Frau Gigolo ich bedanke mich für das Gespräch!

00:04:05: Jede Geschichte die wir hören verändert etwas in uns.

00:04:09: Sie erinnert uns daran wie vielfältig das Leben ist und wie sehr wir alle miteinander verbunden

00:04:14: sind.

00:04:16: Wir begegnen täglich Menschen, die uns zeigen das Mut oft leise ist und dass das Leben viele Gesichter hat.

00:04:24: Wir hoffen, dass ihr auch beim nächsten Mal wieder dabei seid auf unserer Reise mit den Lebensgeschichten im St.

00:04:30: Josephshaus.

00:04:32: Danke fürs Zuhören!

00:04:33: Bleibt neugierig, bleibt aufmerksam für den Menschen.

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